HairGott
Hairgott
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Es ist echt nicht einfach, einen Film oder eine Serie zu finden, die mich wirklich fesselt. Aber wenn, dann übertreibe ich.
Seit Juli 2024 läuft bei mir eigentlich jedes Mal, wenn das Laptop aufgeklappt wird, Letterkenny. Mal im Vordergrund, mal nur im Hintergrund, aber immer da. Inzwischen hab ich alle Staffeln (leider nur 12!) bestimmt schon 80 Mal gesehen – und ein Ende ist nicht in Sicht.
Am Anfang war ich ehrlich gesagt ziemlich skeptisch – die Sprache ist schon ziemlich derb. Aber je öfter ich’s geschaut hab, desto mehr bin ich hängen geblieben. Die Charaktere sind einfach großartig, die Dialoge so clever und witzig, die Musik passt perfekt zur Stimmung (ja, natürlich hab ich die Playlist auf Spotify) – und dann noch dieses kanadische Flair.
https://www.youtube.com/watch?v=7wD-6oPPIg0
Zum Glück gibt es nun noch einen lustigen Spin-off von „Letterkenny“.

„Shoresy“, mit einem Teil der Charaktere aus „Letterkenny“ über ein angeschlagenes AAA-Hockeyteam in Sudbury Canada. Bisher nur 3 Staffeln, wird aber verlängert. Auch hier geniale Musik zur Handlung. Fiese Dialoge, aber alles gute und mir sympathische Typen.
Diese Serie/n haben mein Leben bereichert und tun es noch. Sie geben mir ein gutes Lebensgefühl, speziell innerhalb meiner eigenen vier Wände. Die Charaktere bringen mich zum Dauerlächeln, ich empfinde mit ihnen mit, die Musik geht ins Blut. Ich fühle mich lebendig – auch wenn es nur Imagination ist. Egal, das Ergebnis zählt 🙂
dafür das „alte“ NEU. Es nützt ja nichts, nach 3 Jahren frustrierender, intensiver und teurer Suche – bleib ich da wo ich bin.
In Warteposition/Gedanken in der Zukunft – lebt es sich nicht schön „muss ich nicht mehr machen, ziehe ja bald um…“ Habe mich sehr unwohl gefühlt. Aber Anfang Dezember Energieschub: neu renoviert – fast fertig. Jetzt hab ich wieder ein Zuhause, in das ich gerne zurückkomme.
Anfang Dezember war aber auch toll – alles ruhig, sauber, friedlich.
Ich bin viel gelaufen – München aus Winterperspektive.
München ist toll, aber vorbei.
Ich habe massive Sehnsucht nach Ruhe, Grün und Meer/Wasser. Allein der Blick aufs Wasser ist Urlaub. Bringt frische Energie, entspannt. Umzug ist seit zwei Jahren für mich ein Thema.
Mein Traum – (war) die Ostsee
Leider haben in den letzten zwei Jahren viele Deutsche die Ostsee als Urlaubsort entdeckt. Die Mieten sind explodiert – Preis-Leistung stimmen nicht mehr. Also für mich unbezahlbar und auch keine schönen Wohnungen mehr.
Verpasst! Mal wieder. Ein Muster durch ein kleines Trauma 2002, was sich langsam auflöst. Bis dahin war ich mutig. Seither zögere ich und verpasse viele Chancen.
Planänderung – zurück an den Bodensee
2005 habe ich Konstanz und meinen Sohn schmerzhaft zurückgelassen und das Verhältnis zu ihm und unsere Existenz gefährdet. Meine grösste persönliche Katastrophe, mein grösster Schmerz, meine grösste Fehlentscheidung.
Es hat 17 Jahre gedauert, mich mit der Vergangenheit zu versöhnen: heißt mit mir und meinen Fehlentscheidungen und den Folgen.
Bei einem Besuch 2021 am Bodensee im Frühling hatte ich erstmal wieder ein gutes Gefühl, Familie und Freunde ziehen mich zurück. Es war ein schönes Heimatgefühl, was ich lange nicht mehr hatte, ich fühlte mich wieder willkommen.
Diesmal plane ich meinen Umzug besser. Meine Wunschheimat ist meine „alte Heimat“: WALLHAUSEN. Unter Umständen auch Dingelsdorf oder Litzelstetten und die Höri. Ich wünsche mir nach 17 Jahren wohnen in 38 qm – „artgerechte Haltung“ mit mindestens 2 Zimmern. Planung läuft.
Wünscht mir Glück!
zum Auswählen ↑
Freunde – tolle Menschen – Familie – Tiere
Ich denke an viel an euch ♥ auch wenn ihr nichts von mir hört
Freunde
Rena * Dirk * Martina² * Andrea * Bernd * Sandra² * Bettina * Kathi * Verena * Laura * Trude * Danny * Volki * Doris * Maja * Lina * Ute * Silke * Jan * Roland * Andre * Ute
Familie
Stephan * Spatzl * Jana * Oliver * Hannah * Finn * Jürgen * Max * Kurt * Dora * Christa * Monika * Alfred * Petra * Miriam * Sarah * Willi * Ines * Emilia * Philipp * Salvino * Christine * Lothar
Tiere
Putzi * Tommy * Max * Mia * Eddy * Poncho * Luna * Laos * Mausi
*wird immer akualisiert 🙂
Stand Mai 2022
Das ständige Gefühl nicht gut genug zu sein, eigene reale Defizite, alte Schuldgefühle und Ansprüche von Menschen im Umfeld, fordern permantente Selbstoptimierung.
Ich mache mir Gedanken und Handlungen bewusst, bin bemüht „das Richtige“ zu denken oder zu tun. Aber ständig? Täglich? Bei jedem Misserfolg oder gar bei ausbleibendem Erfolg?
Permanente Selbstoptimierung hält vom LEBEN ab.
Ständiges Hinterfragen verhindert Glücksgefühl und Zufriedenheit.
Verhindert, mich wirklich zu zeigen und zu akzeptieren.
Es bedeutet – ich bin nicht gut – so wie ich bin.
Ich sollte
Aber ich
Ich wünsche mir:
Nicht unbedingt geliebt, aber verstanden und wenn das nicht möglich ist – einfach toleriert werden.
Ich hab euch ja auch lieb, so wie ihr seid.
Alle sprechen darüber und empfehlen Selleriesaft. Mein Fazit: man muss nicht jedem Trend folgen.
Ich habe es dennoch ausprobiert, jedoch ohne Entsafter, sondern mit dem Power-Mixer (Omniblend V). Meine Küche ist mini und verträgt kein weiteres Küchengerät, auch Spülmaschine und Microwelle fehlen mir sehr. Hilft aber nix.
Sellerie im Mixer ungefiltert + gefiltert
Mit etwas Wasser und zwei Stangen Sellerie 90 Sekunden auf höchster Stufe gemixt. Anschließend hab ich es noch durch ein feineres Küchensieb gestrichen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ich kann meine Mixer nutzen, der sich sehr leicht reinigen lässt. Ein zusätzlicher Entsafter ist nicht notwendig.
Nachtrag
Ich muss nicht jedem Trend folgen, vor allem dann nicht, wenn man Sellerie nicht verträgt 🙂
Sellerie mit Wasser 90 Sekunden gemixt – ungefiltert. Kann man trinken, muss man aber nicht. Wird warm.
Durch feines Küchensieb gestrichen.
Sieht schon viel besser aus, natürlich wird er nicht „klar“, lässt sich so aber gut trinken.
Mein Mixer Omniblend V.
Liebe ich den Menschen, so wie er heute ist, oder liebe ich meine Vorstellung
Das ist die wichtigste Frage, die ich mir stellen muss. Ich meine in jeder Beziehungen (auch Freundschaften). Enttäuschung entsteht aus Erwartungen und Wunschvorstellungen. Sind wir ehrlich zu uns selbst? Oder hoffen wir die ganze Zeit nur auf Veränderung des anderen oder sind gar bemüht, den Partner zu verändern oder im schlimmsten aller Fälle – zu manipulieren? Auch Liebe, die an Bedingungen geknüpft wird – ist keine, allenfalls ist das ein Abhängigkeitsverhältnis.
Liebe gibt Freiheit – Liebe vertraut – 100 Prozent.
Was ist es für eine Liebe, wenn ich mir Vertrauen verdienen muss? Ich bin nicht verantwortlich für die negativen Erfahrungen meines Partners aus früheren Beziehungen. Misstrauen = Verlustangst des Partners ist keine Basis.
Verständnis/Akzeptanz
Nur dann ist eine Beziehung für mich glücklich, schafft Vertrautheit und Geborgenheit.
Treue
ist nicht Besitz. Treue ergibt sich aus eine glücklichen Beziehung. Ist „Fremdgehen“ gleich Untreue oder nicht nur das Ausgleichen von Defiziten in einer Beziehung? Eine echte Beziehung muss dadurch nicht zwangsläufig gefährdet sein.
„Es gehören immer zwei dazu“
Einer der tut, der andere der „tun lässt“. Toleriere ich (mir) unangenehme Verhaltensweisen, Defizite oder gar Liebesentzug meines Partners über einen kurzen oder langen Zeitraum? Dafür kann der Partner nichts. Ich bin verantwortlich, was ich hinnehme oder nicht. Sich später darüber zu beschweren, ist unfair.
Offen und unvoreingenommen
Ein potentieller Partner/Freund hat doch nur eine echte Chance auf meine Liebe, wenn ich ihm absolut offen und unvoreingenommen begegne. Ich meine nicht ein naives „Einlassen“ auf einen fremden Menschen, das sicherlich Gefahren bergen kann.
Funktion der Depression
Sie schützt das Gehirn vor weiterer Überlastung und somit vor dem „Durchbrennen“. Sie zwingt Körper, Geist und Seele in eine notwendige Erholungsphase.
Depressionen haben oft kreative, intelligente, feinfühlige und achtsame Menschen.
Der Begriff „Depression“ wird oft falsch verwendet oder gar missbraucht
Ich habe Glück – ein neues Leben.
Nach einem Leben mit Depressionen – des kräftezehrenden Überlebens, Scheiterns, des Vergessens, ohne Freude, ohne Gefühle, Selbstmordgedanken (Kindheit), postnataler Depression, psychosomatischer Schmerzen und bloßem Existieren, jahrzehntelanger Psychotherapie, diversen Klinikaufenthalten, Medikamenten, alternativen Heilmethoden, Kursen und Seminaren, Hörbüchern, Hypnose. Alle möglichen Ursachen wurden mehrfach bearbeitet – alles maximal analysiert. Meine Möglichkeiten sind erschöpft. Ich komme nicht weiter, meine Verzweiflung wächst ins Unterträgliche und sorgt für neue Schmerzquellen.
Auf Empfehlung einer Freundin fahren wir nach Regensburg. Zu einer betagten Dame. Eine Heilerin. Ich weiß nicht, was auf mich zukommt. Ein kleines Reihenhaus, der Eingang versteckt und mit schönem Grün eingewachsen. Ich klingle, eine kleine Frau mit hellen wachen Augen, auf ihren Rollator gestütz öffnet mir und bittet mich freundlich herein. Ich ziehe die Schuhe im geräumig-hellen Flur aus und folge ihr in ein kleines Zimmer. Es ist gemütlich eingerichtet, warme Farben, wir nehmen auf zwei Korbsesseln gegenüber Platz. Ich habe eine kleine Liste dabei – damit ich kein Anliegen vergesse. Depression, Kopfschmerzen, Migräne, Ess-Störung, andere Schmerzen.
Vereinbart waren 60 Minuten Behandlung, nach zwei Stunden mussten wir aufhören, fast alles wurde behandelt. Es geht um ungelöste karmische Verbindungen aus der Vergangenheit – vor allem aus früheren Leben. Diese werden erkannt, benannt und sofort aufgelöst. Beschwerden und Schmerzen werden sofort behandelt. Jeder Schmerz hatte eine eigene Ursache, so auch die Depression. Ich hatte an diesem Tag extreme Schmerzen im Kopf hinter dem rechten Auge und im Gesicht. Während der Behandlung verschwanden diese sofort. Die Zeit verging im Nu, es war hoch interessant – skuril aber sehr glaubhaft.
Ich war erschöpft, erleichtert und sehr dankbar – und verabschiedete mich, noch etwas neben mir stehend. Als ich vor die Tür trat, war meine Welt eine andere. Ein Gefühl, als hätte sie einen Nebelschleier von mir genommen – alles war klar und deutlich, jedes Geräusch – alles 1:1. Das war das erste Mal in meinem Leben, musste ich in diesem Moment feststellen – da ich nun einen Vergleich hatte.
Meine Depression sind seither weg. Kopfschmerzen nur noch extrem selten. Ein neues Leben. Interessant ist jedoch, dass sie sich die Depression lustige Sachen einfallen lässt, um wiederzukommen, sie vermisst mich. Aber keine Chance!
So verleitet sie mich zu Alkohol und Lebensmitteln, die ich nicht vertrage, zu Handlungen, die meine Existenz noch weiter gefährden.
Ich habe wieder ein Kontingent an Kraft und Energie, um meine Projekte nun endlich anzugehen.
Goodbye Depression.
Danke Frau X!
Ich hoffe, es geht ihr gut in Zeiten von Corona! Einmal muss ich noch hin – hoffentlich mein Gedächtnis zu verbessern. Vielleicht kommen dann all die leeren Jahre zurück. Aber wenn nicht, egal – die Zukunft kann nur schöner werden.
Sie begleitet mich im Alltag als Passwort, Autokennzeichen, auf Bildern, nun auch auf Wartemarken 🙂 – das kann kein Zufall sein. Und als Parkplatznummer – nicht danach geschaut, intuitiv.
Eher Fluch, als Segen…
Schlechtes Gedächtnis und/oder Depression lebenslang?
Wenn so viel Erinnerung fehlt, ist jeder Gedanke neu gedacht, Routine kann sich nicht einstellen, Abläufe wiederholen sich selten. Es ist anstrengend. Permanent. Dauernde Konzentration nur für den Augenblick, für die Zukunft uninteressant, da vergessen.
Die Familie erlaubt sich, es besser zu wissen bzw. ES als „Spinnerei“ abzutun. Dabei müssten sie es besser wissen – tun Sie aber nicht – Nur BESSERWISSEN.
„Stell Dich nicht so an“.
„Konzentrier Dich mal, das ist normal.“ usw.
Menschen, Erlebnisse, Erinnerungen, Gefühle, Gerüche, Namen – das meiste verschwindet. Nur wenig bleibt.
Vielleicht ein Selbstschutz? Mahnung an das HIER und JETZT? Ich versuche es, so zu sehen.
„Werd erwachsen!“ …fordern Partner, Eltern und andere „erwachsene“ Mitmenschen. Schade für das Kind (in uns).
Warum wollen sie das?
Sie sind überfordert oder fürchten vor
Ich soll kalkulier- und beherrschbar sein. Das Kind erfordert Flexibilität, Toleranz, Geduld und Empathie. Ein „kindliches Gemüt“ spiegelt sich im Äußeren. Es hält jung, bringt tolle Ideen hervor und ist vor allem „ungefährlich“.
Lassen wir uns nicht davon abbringen.
Bleiben wir, wir wie sind! Große Kinder.
Minigolf
Spaß für Klein und Groß
Gesund und gut für die Entwicklung 🙂
Warum? Man/n kann:
*Geduld üben
*Konzentration lernen
*verlieren lernen
*gewinnen können
*Augustiner trinken
*gute Luft schnappen
*Natur genießen
*Spielen
*sich mit anderen messen
*Beobachten
Foto entstand in der Minigolfanlage Straßlach bei München
* liebe Menschen
* gute Gespräche
* Musik
* leckeres Essen
* freie Zeit
* Blick aufs Meer
* freies und effektives Arbeiten
* Freunde
Jeden Tag eine Lustigkeit!
Ich habe in der Vergangenheit noch nichts wiedergefunden – ausser Schmerz, negativen Erinnerungen, negativen Gefühlen. Ich kann alte – vermeintlich gute Energien – nicht zurückholen oder wieder aktivieren, indem ich mich versuche zu erinnern. Gefühle, Energie, Aktivität aus der Vergangenheit – vorbei. Ich benötige die Vergangenheit nicht zum Leben im Heute. Ich kann vielleicht etwas damit erklären oder erkennen. Aber auch nicht mehr. Die Vergangenheit ist nur hilfreich, um daraus zu lernen. Im Idealfall! 🙂
BRAND EINS – Wirtschaftsmagazin 08/15 DER GANZE ARTIKEL
Auszug:
1. Aus dem Leben eines Taugenichts
Wer wissen will, was ist, muss die Welt manchmal auf den Kopf stellen. Recht weitläufig gedacht, führt dieser Perspektivwechsel nach Australien und Ozeanien, unserem Antipoden, dem geografischen Gegenüber. Um etwas zu lernen, muss man einmal ganz durch. Aber es lohnt sich. Wir treffen dort auf Lebewesen und Verhaltensweisen, die uns viel über unsere Herkunft und Zukunft verraten. Vielleicht sogar etwas über den Sinn des Lebens.
Durch reine Beobachtung des Alltags von Phascolarctos cinereus erführen wir eine ganze Menge darüber, was wirklich wichtig ist, allerdings auch, dass das so ziemlich genau das Gegenteil von dem ist, was wir dafür halten. Der aschgraue Beutelbär würde sich bei dieser Gelegenheit nicht bloß als baumbewohnender Beutelsäuger von einem anderen Kontinent erweisen, sondern geradezu wie nicht von dieser Welt erscheinen.
Denn der Koalabär, neben dem Känguruh das Symbol Australiens, ist ein fauler Kerl. Der knuddelige Australier gilt als das trägste Säugetier der Welt, schläft täglich um die 20 Stunden und hängt den Rest des Tages, artgeschützt und langsam kauend, auf Ästen von Eukalyptusbäumen herum. Dagegen wirken selbst Pandabären, im Ranking der Schlappen stets für einen Podestplatz gut, dynamisch und zackig. Existenzielle Bedrohungen rauben dem tiefenentspannten Tier nicht die Ruhe. Es brennt? Mir doch egal. Damit die Koalas nicht vom flammenden Inferno erfasst werden, lässt sie der Staat von Infrarot-Drohnen aufspüren – Ranger evakuieren die Schnarchsäcke dann umgehend.
Fernfahrer, die mit ihren Lastwagenkonvois auf den schnurgeraden Pisten des Outbacks fahren, erzählen von Koalas, die schier regungslos am Straßenrand sitzen. Dort finden sie sich Tage später in gleicher Pose wieder. Sie sind nicht tot. Und es liegt auch nicht am Verkehr. Manchmal kommt dort stundenlang, ja tagelang kein Auto vorbei. Der Koala will einfach nicht auf die andere Straßenseite. Was soll er dort auch?
Der tut nix. Der will noch nicht mal spielen.
2. Faulheit an und für sich
Faul und doof, das gehört in unserer Kultur zusammen. Wer faul ist, der hat zudem auch noch einen schlechten Charakter. Denn Fleiß ist eine Tugend – und den Tüchtigen gehört die Welt.
So gesehen hat es etwas Anarchisches, dass es in den Kinderzimmern wohlhabender Länder, also dort, wo die Leistungsträger von morgen wohnen, von Koalas nur so wimmelt. Zwar sind die Bären nur aus Stoff und gucken gemütlich, aber in einer Welt, in der es ohne Fleiß keinen Preis gibt und in der andauernder Aktivismus zum guten Ton gehört, kann man derlei eigentlich nicht dulden. Ist das nicht schon Sabotage an der Leistungsgesellschaft?
Natürlich sind Koalas nicht faul. Tiere können nicht faul sein, sagen wir Menschen. Nur Menschen können faul sein. So sind eben die Regeln. „Die Faulheit (abmildernd auch Trägheit genannt) ist der mangelnde Wille eines Menschen, zu arbeiten oder sich anzustrengen“, heißt es bei Wikipedia dazu. Wenn Katzen in der Sonne dösen oder Koalas matt im Eukalyptusbaum hängen, dann mögen wir sie faul nennen, aber eigentlich schwingt hier immer auch ein wenig Anerkennung mit: „Guck mal, der faule Bär! Der macht’s richtig!“
Ja, guck mal! Warum machen wir es eigentlich falsch? Und warum freuen sich eigentlich alle immer auf Urlaub, Feiertag und Wochenende? Natürlich muss niemand auf der Suche nach einer Antwort auf diese sehr einfache Frage ein Loch durch die Erde bohren. Etwas Selbsterkenntnis tut’s völlig.
Wir, die emsigen Ameisen einer übermächtigen Arbeitsgesellschaft, haben eine panische Angst davor, an und für sich faul zu sein, denn das führt unmittelbar zu der Frage, was man mit sich selbst anfangen kann. Man muss das so umständlich sagen – an und für sich faul –, damit es keine Missverständnisse gibt, denn die wahre Faulheit ist so selten geworden, dass man sie heute kaum noch zu Gesicht bekommt. Die langsam abklingende Industriegesellschaft war die Ära der Fleißigen – das ist der Wortsinn des lateinischen „industria“. Nach dieser umfassenden Gehirnwäsche in Sachen Eifer gibt es heute im Grunde nur noch zwei Sorten Menschen: die, die sich in ihrem Aktionismus zu Tode arbeiten, und die, die ihre heimliche Leidenschaft aufwendig verschleiern, was auch anstrengend ist…“
Der ganze Artikel: BRAND EINS – Wirtschaftsmagazin 08/15
Baumaschinen sind toll!
Ich hab schon immer lieber mit Autos, statt mit Puppen gespielt. Bin unter Jungs aufgewachsen und mein Großvater war sein Leben lang ein leidenschaftlicher Kraftfahrer, auch im Beruf.
Bei Spaziergängen, Ausflügen oder im Alltag interessiert mich beinahe jede Baustelle mit Ihren Maschinen und Geräten.
Früher konnte ich diese Begeisterung in meinem Hochbauunternehmen durch den Besitz von Bagger, Radlager und Liebherr-Kran „ausleben“, jetzt begeistert mich das Anschauen.
Leider findet die BAUMA in München nur alle 3 Jahre statt – aber wenn, ist sie ein Highlight für mich.
Mein Mini war toll. 222… schnell, lustig, guter Sound. Erleichterung und große Lebensfreude gebracht. 3 schöne Jahre Fahrspass, Freiheit und schöne Erlebnisse. Ostsee, Arbeit, Kundenbesuche, Transporte.
Aber grosse Traurigkeit.
Problem seit Jahrzehnten. Gedankenkarusell stoppen mit:
Serien auf Amazon PRIME oder Netflix
Aber nur HÖREN
Hörbücher
Atemübung 2 – 4
Na dann – Gute Nacht!
Foto: Mia Gomes Aires PT
Der meiste Teil von Schmerzen ist unnötig und selbst verursacht – der unbeobachtete Verstand beherrscht den Körper.
Schmerz = nicht Annehmen wollen – unbewusster Widerstand gegen das was IST
Intensität des Schmerzen hängt vom Grad des Widerstandes gegen den gegenwärtigen Augenblick, und dieser widerum hängt davon ab, wie stark ich mich mit meinem Denken identifiziere und mich davon beherrschen lasse.
Schmerz äussert sich
*auf gedanklicher Ebene als Beurteilung
*auf emotionaler Ebene als Negativität
Schmerz wird solange quälen, solange ich mich von meinen (falschen) Gedanken beherrschen lassen. Solange ich mich mit meinen Schmerzen identifiziere, ihnen Raum und eine Geschichte gebe (und erzähle), kann ich mich nicht von ihnen freimachen. Ich versuche es.
SABA VS 2080 Röhrenverstärker aus dem Jahre 1978.
Er hat einen klaren und tollen Sound.
Er bereitet mir jeden Tag einen feinen Hörgenuss.
Grosse Freude!